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James Bond 007 - Spectre

Veröffentlicht am 05.11.2015

Lange erwartet, um nicht zu sagen heiß ersehnt, war er: Der neue "Bond" mit Daniel Craig.

Und obwohl oder gerade weil er seit seinem Debut 2006 (Casino Royale, ja so lange ist das schon wieder her) gereift ist, macht der Film unendlich viel Spaß.

Das Licht geht aus, und da ist sie wieder: Die berühmte Szene in der Bond vor einem Pistolenlauf herangegangen kommt, sich umdreht und in die Zuschauer feuert. Fast fühlt man sich in die Ära von Sean Connery versetzt - und das ist gewollt, denn SPECTRE bietet neben allen Zutaten, die ein guter Bond-Film braucht, vor allem eines: Viel Nostalgie für Fans. Der neue 007-Film ist für Fans des Action-Kinos sicher "nur" ein gewöhnlicher Action-Streifen, und das obwohl auch hier der Agent mit der Lizenz zum Töten wieder Maßstäbe setzt. Ich will nicht zu viel über den Film verraten, für alle, die ihn sich noch anschauen möchten, aber allein der Helicopter-Fight in der pre-Titel-Sequenz ist atemberaubend. Über den Inhalt ist schon soviel geschrieben worden, dass ich es mir an dieser Stelle sparen will - nur soviel: Für den eingefleischten Fan des Doppelnull-Agenten besitzt er eine schier unglaubliche Anzahl an kleinen Bonmots und verdeckten Anspielungen auf die alten Filme. Und das ist einfach klasse. So wünsche ich mir Bond - und allen, die ihn sich ansehen, viel Spaß. Wenn auch mein persönlicher Craig-Favorit "Skyfall" bleibt - dank des ausgezeichneten Drehbuches von Logan/Purvis/Wade und der erneuten exzellenten Regiearbeit von Sam Mendes ist SPECTRE eine grandiose Show und der längste Bond-Film aller Zeiten. Daran ändert auch der im Vergleich zu Adeles "Hammer" etwas dünne Titelsong (Sam Smith) nichts. Daniel Craig will return! :-)